Malreise nach Frankreich – entspannt pleinair malen
Malkurs und offene Arbeitswoche in Landschaft und Atelier
Im August 2026 findet meine Malreise im Naturpark Morvan im Burgund statt – als begleiteter Malkurs oder offene Arbeitswoche in Landschaft und Atelier.
Auf einen Blick:
Malreise Burgund 2026 – zwei Arbeitsformate
Pleinair-Arbeiten in der Umgebung und Arbeiten im Atelier
Woche 1: 8. bis 15. August 2026 – Begleiteter Malkurs
Woche 2: 15. bis 22. August 2026 – freies künstlerisches Arbeiten mit Feedback
Ort: Sommant, Burgund (ca. 80 km von Dijon entfernt)
Formate:
– Woche 1: strukturierter Malkurs mit Impulsen, Demos und Bildbesprechungen
– Woche 2: offene Arbeitswoche mit festen Zeiten für Austausch / Feedback
Unterkunft & Gemeinschaft:
– Gemeinsames Wohnen und Arbeiten auf einem Künstlerhof
– Weitestgehend selbstorganisierte Verpflegung mit gemeinsamen Kochabenden
Buchung: Beide Wochen sind unabhängig voneinander buchbar oder miteinander kombinierbar.
Die Malreise
Pleinair malen und gemeinsam arbeiten
- Überlegst du schon länger, eine Malreise mit Gleichgesinnten zu machen und dich mit anderen Künstler:innen auszutauschen?
- Vielleicht möchtest du mit Farben und Formen in der Natur experimentieren oder suchst nach neuen Impulsen für deine Malerei?
- Wünschst du dir eine Zeit, in der du dich intensiver und konzentrierter mit deiner eigenen Arbeit beschäftigen kannst – fern vom Alltag?
Die Malreise im Burgund bietet dafür einen besonderen Rahmen: Zeit, Ort und Gemeinschaft verbinden sich zu einer Arbeitsatmosphäre, die sowohl Austausch als auch Rückzug ermöglicht. Das Arbeiten in und mit der Landschaft bildet den gemeinsamen Ausgangspunkt – unabhängig davon, ob du an der begleiteten Kurswoche teilnimmst oder die offene Arbeitswoche nutzt.
Im Mittelpunkt steht der künstlerische Prozess: das genaue Hinsehen, das Reagieren auf das, was draußen entsteht, und das Weiterdenken dieser Eindrücke im eigenen Arbeiten. Die Malreise versteht sich dabei nicht nur als Kurs, sondern als eine Phase konzentrierter künstlerischer Auseinandersetzung.
Gemeinsam arbeiten: Ein wesentlicher Teil der Reise ist das gemeinsame Leben und Arbeiten vor Ort. Es geht auch darum, sich gegenseitig zu inspirieren und miteinander zu wachsen. Du wirst in einer besonderen Umgebung mit anderen leben und arbeiten, über Kunst und Weiterentwicklung sprechen, Gemeinschaft und Ruhe erleben.
Überblick: Zwei unterschiedliche Wochen
– ein gemeinsamer Ort
2026 findet die Malreise im Burgund in zwei aufeinanderfolgenden Wochen statt.
Beide Wochen nutzen denselben Ort, dieselbe Umgebung und dieselbe gemeinschaftliche Struktur – sie unterscheiden sich jedoch deutlich in ihrer Arbeitsweise und Ausrichtung.
Die Wochen können unabhängig voneinander gebucht oder miteinander kombiniert werden.
Woche 1 – Begleiteter Malkurs
8. bis 15. August 2026
Die erste Woche ist als begleiteter Malkurs konzipiert.
Im Mittelpunkt stehen Pleinair-Malerei und Atelierarbeit, das Übersetzen von Landschaft in Farbe und Form sowie der individuelle malerische Prozess.
Es gibt eine klare Kursstruktur mit gemeinsamen Zeichen- und Malphasen, Impulsen, Demonstrationen und Bildbesprechungen.
Ich begleite die Gruppe durch die Woche und unterstütze dich dabei, eine freiere, abstrahierende Bildsprache zu entwickeln.
Diese Woche eignet sich sowohl für Teilnehmer:innen mit Malkurs-Erfahrung als auch für Menschen, die sich dem Arbeiten in der Landschaft annähern möchten.
Woche 2 – Freies künstlerisches Arbeiten
15. bis 22. August 2026
Die zweite Woche ist als offene Arbeitswoche mit Feedback-Möglichkeit gedacht.
Sie richtet sich an Teilnehmer:innen, die eigenständig an eigenen Themen und Projekten arbeiten möchten – zum Beispiel im Anschluss an die erste Woche oder unabhängig davon.
Es gibt in dieser Woche keinen klassischen Unterricht und keine festgelegten Aufgaben.
Der Schwerpunkt liegt auf selbständigem konzentriertem Arbeiten, Austausch, Gesprächen über die eigene Praxis und dem gemeinsamen Nutzen des Ortes.
Ich bin in dieser Zeit selbst künstlerisch vor Ort tätig. Meine eigene Arbeit, Entscheidungen und Prozesse sind Teil des gemeinsamen Arbeitskontextes – nicht als Kurs, sondern als geteilte Praxis.
Diese Woche eignet sich besonders für Künstler:innen mit eigener Arbeitserfahrung, die sich Zeit und Raum für vertieftes Arbeiten wünschen.
Kombination beider Wochen
Beide Wochen lassen sich gut miteinander verbinden.
Die Kombination ermöglicht es, Impulse aus dem Malkurs direkt in eine freie Arbeitsphase zu überführen – ohne Ortswechsel und ohne Bruch im Arbeitsprozess.
Woche 1 – Der Malkurs
… vom Abbilden der Landschaft zur Abstraktion
Diese erste Woche der Malreise (8. bis 15.8.26) ist als begleiteter Malkurs angelegt.
Wir bilden die Landschaft nicht einfach ab, sondern übersetzen das, was wir draußen sehen und erleben, in eine eigene malerische Sprache. Es geht um Wahrnehmung, Auswahl, Reduktion – und darum, aus Skizzen und Eindrücken eigenständige Bilder zu entwickeln.
Pleinair und Atelier
An fünf abwechslungsreichen Maltagen arbeiten wir sowohl draußen als auch im Atelier. Beim Pleinair-Malen entstehen schnelle Skizzen, Farbnotizen und erste Ideen. Im Atelier werden diese Eindrücke weiterentwickelt und verdichtet – hin zu eigenständigen Arbeiten in Acryl und Mixed Media.
Ablauf
Die Woche folgt einer klaren, aber offenen Kursstruktur mit:
- Zeichen- und Malexkursionen
- Demonstrationen und Arbeitsimpulsen
- Zeit für eigenständiges Arbeiten
- gemeinsamen Bildbesprechungen
Zwischen den Arbeitsphasen gibt es bewusst genügend Ruhezeiten, damit Raum für Konzentration, Austausch und Erholung bleibt.
Künstlerische Weiterentwicklung
Ich begleite dich dabei, dich von der reinen Wiedergabe der Landschaft zu lösen und deine eigene Bildsprache weiterzuentwickeln. Auch wenn du bisher noch nicht pleinair gearbeitet hast, findest du hier einen guten Einstieg.
Durch den freien Ansatz zeige ich dir einen Zugang zur Abstraktion.
Hier hast du den Raum, um Neues auszuprobieren – im wörtlichen und künstlerischen Sinne. Du wirst deine Malerei spielerisch weiterentwickeln – und kannst dabei ganz in den Schaffensprozess eintauchen.
Ich biete zudem künstlerische Inspirationen wie eine Zeichen-Meditation und das gemeinsame Schauen eines Künstlerfilms an, die dich in das richtige Mindset bringen .
Ist der Kurs auch für Anfänger geeignet?
Der Kurs ist passend für dich, wenn du in der Natur malen und zeichnen willst und dabei zu einer freieren Ausdrucksweise finden möchtest. Idealerweise hast du etwas Vorerfahrung im Malen.
Kenntnisse im Acrylmalen sind hilfreich, aber keine Voraussetzung. In die Arbeitsweise mit Acryl und Mixed Media sowie in das Pleinair-Arbeiten führe ich zu Beginn der Woche ein.
Woche 2 – Freies Arbeiten
Die zweite Woche der Malreise (15. bis 22.8.26) ist als offene Arbeitswoche konzipiert.
Sie richtet sich an Teilnehmer:innen, die eigenständig an eigenen Themen und Projekten arbeiten möchten – unabhängig davon, ob sie zuvor an der Kurswoche teilgenommen haben oder nicht.
Im Unterschied zur ersten Woche gibt es in dieser Woche keinen begleiteten Malkurs und keine vorgegebenen Aufgaben. Der Schwerpunkt liegt auf konzentriertem Arbeiten, dem Nutzen des Ortes und dem Austausch innerhalb der Gruppe.
Die Tage sind bewusst nicht durch einen festen Ablauf strukturiert. Du entscheidest selbst, ob du draußen arbeitest, im Atelier bleibst oder beides verbindest.
Austausch & Rückmeldung
Um dennoch einen gemeinsamen Rahmen zu schaffen, gibt es an jedem Arbeitstag einen festen Zeitblock für Austausch und Rückmeldung. Dieser liegt entweder vor der Mittagspause oder direkt im Anschluss daran und bietet Raum für Fragen, kurze Reviews oder das gemeinsame Betrachten von Arbeiten.
Diese Zeiten sind als Angebot gedacht: Du kannst sie nutzen, um Aspekte deiner Arbeit zu besprechen, Entscheidungen zu reflektieren oder einfach zuzuhören. Außerhalb dieses Zeitfensters arbeitest du selbstständig und in deinem eigenen Rhythmus.
Gemeinsames Arbeiten vor Ort
Ich bin in dieser Woche selbst künstlerisch vor Ort tätig und arbeite – je nach Tag und Projekt – im Atelier oder in der Natur.
Meine Arbeitsprozesse und Entscheidungen sind während der Atelierarbeit einsehbar und können in Gesprächen aufgegriffen werden. Ich bin jeweils vor und nach der Mittagspause für Rückmeldungen ansprechbar. Die gemeinsame Atelierzeit lebt vom parallelen Arbeiten und vom Austausch zu den vereinbarten Zeitfenstern.
Diese Woche eignet sich besonders für Künstler:innen mit eigener Arbeitserfahrung, die sich Zeit und Raum für vertieftes Arbeiten wünschen – oder für Teilnehmer:innen der ersten Woche, die ihre Arbeit im Anschluss eigenständig weiterführen möchten.
Der Ort
Sommant, Naturpark Morvan, Burgund (ca. 80 km von Dijon entfernt)
Ein besonderer Ort für künstlerisches Arbeiten
Der Bauernhof in Sommant ist mehr als nur eine Unterkunft – er ist ein Ort, an dem Kunst lebendig ist. Der Metallkünstler Uli Schreiber hat hier Bereiche geschaffen, die zum Arbeiten einladen: Werkstätten und Atelier im Haus sowie ein überdachter Arbeitsbereich im Grünen. Sogar ein kleines Kino gehört dazu.
Diese besondere Atmosphäre bildet die Grundlage für beide Wochen der Malreise. Sie bietet Raum für konzentriertes Arbeiten ebenso wie für Austausch, Gespräche und gemeinsames Erleben. Die Umgebung, die Ruhe des Ortes und die Nähe zur Landschaft prägen den Arbeitsprozess – unabhängig davon, ob du an der begleiteten Kurswoche oder an der offenen Arbeitswoche teilnimmst.
Im Mai 2025 war ich für ein paar Tage vor Ort. Hier geht es zum Blog-Tagebuch →
Ulrich Schreiber und Freunde ist ein Projekt des Metallplastikers Ulrich Schreiber, der vor rund 20 Jahren einen ehemaligen Bauernhof in Burgund kaufte und nach seinen Plänen umbaute. Sein Ziel war es, Arbeits- und Wohnmöglichkeiten in besonderer Atmosphäre für sich und andere Künstler zu schaffen.
Mittlerweile gibt es verschiedene Ateliers, eine Lithowerkstatt, ein Kino, großzügige Freiflächen und schöne, stilvoll ausgestattete Ferienwohnungen in dem 250 Jahre alten Gehöft. Die ländliche Umgebung (17 km bis Autun, 80 km bis Dijon) und die Nähe zu kulturhistorisch bedeutenden Städten bieten vielfältige Anregungen für die künstlerische Auseinandersetzung.
Hier ist der Ort, quer zu denken, neue Ideen zu wagen.
— aus der Broschüre
© Fotos Kai Pelka, Uli Schreiber, Anne Nilges
Unterkunft & Gemeinschaft während der Malreise 2026
… wie ein Malurlaub mit Freunden
Die Malreise ist als gemeinsame Zeit angelegt – mit Raum für konzentriertes Arbeiten ebenso wie für Austausch und Rückzug. Der Ort bietet dafür einen einfachen, klaren Rahmen, der Gemeinschaft aber auch Freiraum ermöglicht.
Was es ist:
- Ein Arbeits- und Rückzugsort für dich und deine Kunst – in Gemeinschaft mit Gleichgesinnten.
- Ein Art Retreat, bei dem wir zusammen malen, kochen und essen.
- Ein Ort der Energie und der Gespräche über unseren Kunstprozess und die Ergebnisse.
- Raum für gemeinsame Impulse wie Kunstmeditation oder einen Kinoabend mit Künstlerfilm.
- Eine Auszeit, bei der du die Zeit miteinander genießt, aber auch genügend Raum für dich selbst hast.
Der Bauernhof ist wunderschön – einfach und rustikal. Um den Aufenthalt zu genießen, solltest du bereit sein, mitzuhelfen und Teil der Gemeinschaft zu sein.
Was es nicht ist:
- Ein All-Inclusive-Malurlaub, bei dem du dich komplett zurücklehnst. :^)
Die Malreise ist für dich, …
- wenn du Lust hast, draußen zu malen und dich auf neue Eindrücke einzulassen,
- wenn du für eine Woche (oder zwei) in einer besonderen Umgebung mit anderen leben und künstlerisch arbeiten möchtest,
- wenn du dich in die Gemeinschaft einbringen möchtest.
Gemeinsam Wohnen
Im Haupthaus gibt es einen großen Wohnraum, der gemeinschaftlich genutzt wird.
Der Hof bietet verschiedene Wohnmöglichkeiten: drei Zimmer im Haupthaus und eine gesonderte Wohnung. Bad und Toilette werden je Wohnung gemeinschaftlich genutzt.
Die Zimmer sind einfach und funktional gestaltet – mit Betten oder Schlafkojen, teils mit Treppenzugang. Bei Doppelbelegung eines Zimmers verringert sich der Preis, gleichzeitig bleibt genügend Rückzugsmöglichkeit.
Zudem gibt es auf der Wiese direkt am Bauernhof mehrere Tiny Houses, die eine einfache und günstige Übernachtungsmöglichkeit bieten (gemeinschaftlich genutztes Bad und Toilette in der Scheune).
Voraussichtlich werde ich weitere Zimmer in Fußentfernung (5 min.) anbieten können. Mehr dazu demnächst.
Gemeinsam Essen
- An drei Abenden werden wir bekocht (Samstag, Sonntag und Freitag)
- Frühstück und Mittagessen organisieren wir gemeinsam
- Die Abendessen von Montag bis Donnerstag kochen wir gemeinsam – eine gute Gelegenheit, sich auszutauschen und den Tag entspannt ausklingen zu lassen
Zimmer und Preise
Ich kläre gerade noch Organisatorisches, deshalb kann ich noch keine endgültigen Aussagen zu Preisen und Zimmern treffen. Trage dich gerne auf die Warteliste ein, ich melde mich dann, sobald diese Informationen feststehen.
Sprich mich an, falls du Fragen oder Wünsche hast!
Anmeldung / Warteliste
Die Anmeldung ist demnächst möglich. Du kannst dich auf die Warteliste setzen und erhältst vorrangig die Möglichkeit zur Buchung.
Anfang Mai konnte ich mir im Burgund alles selbst anschauen. Hier sind ein paar ganz aktuelle Fotos:
Video Malreise
Pleinair malen – hier in der Toskana.
Filmmaterial © Cassra und eigene Videos
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Mehr Videos von mir findest in meinem Youtube-Kanal

Pleinair malen im Skizzenbuch, Leporello und auf großem Papier – Impressionen von meiner Malreise in die Toskana 2024.
Malreise oder Malurlaub? Malkurs oder künstlerische Arbeitswoche im Burgund?
Von der Landschaft zur Abstraktion
Wie lässt sich eine Landschaft in Farbe und Form übersetzen, ohne sie nur abzubilden?
Wie entsteht aus einem Ort, einer Stimmung oder einer Bewegung ein eigenständiges Bild?
Die Malreise im Burgund nutzt die Landschaft als Ausgangspunkt für künstlerisches Arbeiten – draußen und im Atelier. Zeichnung und Malerei dienen dabei als Mittel, Wahrnehmung zu schärfen, Entscheidungen zu treffen und eigene Bildsprachen weiterzuentwickeln.
Je nach gewähltem Format geschieht dies entweder im Rahmen eines begleiteten Malkurses oder als offene Arbeitswoche mit Raum für selbstständige Projekte. In beiden Fällen steht der künstlerische Prozess im Mittelpunkt: das Beobachten, Reduzieren, Weiterarbeiten und Verdichten von Eindrücken.
Beim Arbeiten vor Ort entstehen Skizzen, Farbnotizen und Studien in der Landschaft. Diese werden im Atelier weitergeführt und in Acryl und Mixed Media vertieft. Es geht nicht um das perfekte Landschaftsbild, sondern um einen freien, eigenständigen Umgang mit dem Gesehenen – hin zur Abstraktion.
Die Malreise richtet sich an Menschen, die sich intensiv mit Malerei und Zeichnung beschäftigen möchten und dafür Zeit, Ort und einen klaren Rahmen suchen.
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